Hashimoto Behandlung – Erste Schritte

Wer daran leidet, wird es wissen: Hashimoto ist eine Erkrankung der Schilddrüse, obwohl sie an sich ganz gesund ist. Es sind die Antikörper, die sich an ihr ansiedeln und damit das Immunsystem zur Selbstaufgabe bringen. Die Schilddrüse ist mit allen wichtigen Regionen des Körpers unmittelbar verbunden, sodass es zu weitreichenden Folgeerscheinungen kommen kann.

Beobachtet wurden unter anderem

  • Mangel an Progesteron
  • Überhang der Östrogene
  • Schädigungen der Nebenniere
  • Allergien gegen bestimmte Lebensmittel
  • Darmstörungen, Diabetes, unzureichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralien

Das kann zu extremer Gewichtszunahme führen. Da ein Hormonmangel als Ursache angenommen wird, versuchen viele Ärzte, durch gezielte Gaben die Symptome zu lindern.

Zur chronischen Entzündung des zentral gelegenen Organs führt seine Besiedlung mit feindlichen Stoffen. Dagegen begehrt das Immunsystem auf. Anstatt aber die Bedrohung abzuwehren, richtet sich die zerstörende Wirkung der Immunzellen gegen das intakte Schilddrüsengewebe

Die Hashimoto-Erkrankung befällt vor allem Frauen

Betroffen von den unliebsamen Begleitumständen sind zum weitaus überwiegenden Teil Frauen, und ihre Zahl nimmt zu. Nun kann eine Unterversorgung, vor allem mit dem Gelbkörperhormon Progesteron, auch als Auswirkung angesehen werden. Tatsache ist, dass die Behandlung damit in den meisten Fällen zum Absinken erhöhter Werte führt.

Progesteron wird während der Schwangerschaft vermehrt produziert. Bei schwangeren Patientinnen ist oft eine deutliche Besserung zu verzeichnen, die künstliche Ausbreitung des Hormons im Körper bedarf ständiger Kontrollen. Die Entwicklung der Blutwerte muss regelmäßig beobachtet werden, um weitere Schäden vermeiden zu können.

Auch bei weitgehend normalen Hormonwerten der Schilddrüse kann eine Unterfunktion auftreten. Zudem zeigt sich bei einer Vielzahl gynäkologischer Erkrankungen ein Überschuss an Östrogenen bei auftretendem Mangel des Gelbkörperhormons. Um einen Ausgleich herbeizuführen, kann nicht zuletzt Salbe verwendet werden, die etwa aus der Yamswurzel gewonnen wird.

Rückhalt für Hashimoto-Patienten

Die Krankheit kann lediglich behandelt werden, eine Möglichkeit der Heilung gibt es bislang nicht. Das nach ihrem Entdecker, einem japanischen Arzt, benannte Leiden lässt sich nur mehr oder weniger gut aushalten. Um dafür einen Rückhalt zu bieten, haben sich zahlreiche Selbsthilfegruppen gebildet.

Sie versuchen, ihren Mitgliedern Anleitung zu geben, wie der Umgang mit der Krankheit erleichtert werden kann. Darüber hinaus zeigen Beispiele von Prominenten im Lichte der Öffentlichkeit, dass man den Mut nicht verlieren muss. Was die Medizin nicht zu leisten vermag, wird durch eigene Initiative erträglicher.

Neben der klassischen Schulmedizin wird die schmerzfrei verlaufende Erkrankung der Schilddrüse auch mit homöopathischen Mitteln in andere Bahnen zu lenken versucht. Dabei stehen nicht nur die auftretenden Symptome, sondern auch die Befindlichkeiten des gesamten Körpers und der Psyche im Mittelpunkt der Analyse. Der ganzheitliche Ansatz kann zu anderen Ergebnissen führen.

Keine endgültigen Ergebnisse bei Hashimoto

Alternativen sind immer gut, wenn der eingeschlagene Weg nicht weiterführt. Es nützt jedoch nichts, zwischen verschiedenen Möglichkeiten ziellos hin- und herzupendeln. Ergänzende Maßnahmen können hilfreich sein, wichtig ist auch zu wissen, wo man sich aufgehoben fühlt.

Vertrauen Sie auf Ihr Gefühl, wenn Sie unsicher sind, verlassen Sie sich auf das Urteil derer, die Erfahrung gesammelt haben. Weitergehende Erkenntnisse stehen noch aus. Bis heute hat niemand ausgelernt bei der Behandlung von Hashimoto.